Daten statt
Vermutung.
Mobile Datenlogger und Einstichsensoren am Druckluftnetz — über Stunden, Tage oder Wochen. Sie sehen, was Sie wirklich verbrauchen: in der Produktion, im Stillstand, in der Nacht. Schwarz auf weiß.
Ohne Daten ist jede Optimierung
nur ein Bauchgefühl.
Wer den Verbrauch nicht kennt, kann ihn nicht senken. Drei Punkte, die in fast jedem Betrieb gleichzeitig zutreffen — und sich nur mit echten Messwerten lösen lassen.
Sie ahnen, statt zu wissen
„Der Kompressor läuft halt." Wie viel Luft tatsächlich gefördert wird, in welchen Zeiten, mit welchem Druck — das bleibt im Dunkeln. Optimierungen ohne Datenbasis sind Glücksspiel.
Stillstandsverluste sind unsichtbar
Wochenende, Nachtschicht, Pausen — die Anlage steht, aber der Kompressor läuft. Genau hier verstecken sich oft die größten Leckagen. Ohne Messung sehen Sie's nicht.
Maßnahmen ohne Wirkungsnachweis
Nach einer Reparatur, nach einem Audit, nach einer neuen Maschine — wirkt sich das wirklich auf Ihren Verbrauch aus? Mit einer Vorher-/Nachher-Messung beweisen Sie's.
Installation. Datenerfassung.
Auswertung.
Drei Phasen — sauber durchdacht, ohne Eingriff in Ihren Produktionsbetrieb. Am Ende halten Sie einen Bericht in der Hand, der konkrete Maßnahmen begründet.
Leckageortung und die übrigen Druckluft-Dienstleistungen führen wir deutschlandweit aus. Einsätze im Ausland stimmen wir auf Anfrage ab.
Die Auswertung folgt den Grundsätzen der DIN EN ISO 11011 zur Energieeffizienzbewertung von Druckluftanlagen und liefert die Datenbasis für ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001. Betriebe, die nach dem Energieeffizienzgesetz (EnEfG) wirtschaftliche Einsparmaßnahmen umsetzen müssen, erhalten damit den Nachweis des identifizierten Einsparpotenzials.
Sensoren ohne Stillstand.
Einstichsensoren (z. B. VA500) werden unter laufendem Betrieb in das bestehende Rohrnetz gesetzt. Drucksensoren, Temperaturfühler, Datenlogger — alles mobil, alles reversibel. Keine Anlagenabschaltung nötig.
Stunden, Tage, Wochen.
Der Logger zeichnet kontinuierlich auf — abhängig vom Ziel. Schnelle Stichprobe übers Wochenende? Oder eine ganze Produktionswoche inklusive Stillstandsphasen? Wir definieren den Messzeitraum mit Ihnen.
Bericht mit Empfehlung.
Trend-Diagramme, Lastprofil, Stillstand-Verluste, Druckverlauf — kompakt aufbereitet. Plus: konkrete Empfehlungen, was sich rechnet. Optional gleich digital weiterführen über Innuvis.
Die Verbrauchsmessung liefert Lastprofil, Grundlast und geschätzten Leckageanteil — sie ersetzt nicht die Ortung einzelner Leckagen per Ultraschall, das leistet das Leckageaudit. Ebenso wenig behebt sie gefundene Schwachstellen: Reparaturen übernimmt der Reparaturservice, bauliche Änderungen am Rohrnetz der Rohrleitungsbau.
Drei Größen,
eine Wahrheit.
Volumenstrom, Druck und Temperatur — gemeinsam ergeben sie das vollständige Bild Ihrer Druckluft.
Volumenstrom
Wieviel Luft fließt tatsächlich durch Ihre Hauptleitung? Über die Zeit erkennen wir Lastspitzen, Stillstandsverbrauch und versteckte Dauerverbraucher.
Druck
Druckabfall zwischen Kompressor und Verbraucher kostet bares Geld. Eine Messung zeigt sofort, ob Sie unnötig hohen Eingangsdruck fahren.
Temperatur
Hohe Lufttemperaturen am Kompressor-Ausgang oder am Trocknungs-Eingang sind Indikatoren für schlecht eingestellte Anlagentechnik.
So sieht eine Messung
in der Praxis aus.
Mobile Datenlogger, Einstichsensoren am Rohrnetz, Live-Werte am Display — und am Ende ein klares Trend-Diagramm.
Was Betriebe
am häufigsten fragen.
Was bringt eine Druckluft-Verbrauchsmessung?
Sie macht sichtbar, wie viel Druckluft Ihre Anlage tatsächlich verbraucht, aufgeteilt nach Grundlast, Lastspitzen und dem Anteil, der allein durch Leckagen entsteht. Gerade die Grundlast in produktionsfreien Zeiten wie Nachtschicht oder Wochenende zeigt zuverlässig, wie hoch der Leckageanteil im Netz tatsächlich ist. Aus dem Lastprofil lassen sich anschließend konkrete Einsparmaßnahmen ableiten, statt nur zu schätzen.
Wie lange dauert eine Messung?
Unsere Standardmessung läuft 14 Tage und kostet 995 € zzgl. USt., im Umkreis von 50 km ab Finnentrop ohne weitere Nebenkosten. Dieser Zeitraum reicht in der Regel aus, um Wochentage, Wochenende und unterschiedliche Schichten abzubilden und ein belastbares Lastprofil zu erhalten. Nach Ablauf erhalten Sie Zugang zu den Rohdaten sowie eine schriftliche Auswertung mit Handlungsempfehlung.
Muss für die Messung etwas umgebaut werden?
Nein, die Sensorik wird von außen an die vorhandene Rohrleitung angebracht, ohne dass wir Leitungen öffnen, Anlagen abschalten oder in Ihre Produktion eingreifen müssen. Die Installation dauert in der Regel wenige Stunden und läuft während des laufenden Betriebs. Nach Abschluss der Messung wird die Sensorik ebenso rückstandsfrei entfernt, es bleiben keine baulichen Veränderungen zurück.
Woran erkenne ich den Leckageanteil im Verbrauch?
Am deutlichsten zeigt sich der Leckageanteil an der Grundlast in produktionsfreien Zeiten, etwa nachts oder am Wochenende, wenn eigentlich keine Maschine Druckluft benötigen sollte. Verbraucht das Netz trotzdem durchgehend Luft, stammt dieser Sockelverbrauch überwiegend aus Leckagen. Je höher diese Grundlast im Verhältnis zur Spitzenlast ausfällt, desto größer ist in aller Regel das ungenutzte Einsparpotenzial im Netz.
Was passiert mit den Messdaten?
Die Messdaten werden ausgewertet und in einem verständlichen Bericht zusammengefasst, der Grundlast, Lastspitzen und geschätzten Leckageanteil ausweist. Daraus leiten wir konkrete Handlungsempfehlungen ab, etwa ob sich ein anschließendes Leckageaudit lohnt oder wo im Netz die größten Verbraucher liegen. Die Rohdaten bleiben über Innuvis zugänglich, falls Sie sie später erneut auswerten möchten.
Verbrauch erkannt —
und dann?
Eine Messung ist die Basis. Was draus wird, hängt von den nächsten Schritten ab.